Was wissen wir eigentlich über:
-den Winter?
Der Winter (v. althochdeutsch: wintar = feucht; eigentl.: feuchte Jahreszeit) ist eine der vier Jahreszeiten der gemäßigten Zone der Erde.
(Weiteres : http://de.wikipedia.org/wiki/Winter )
-das Fest?
Das Fest (v. lat. festum für das Feiern vorgesehener Zeitabschnitt; hebr. Moed fest-gesetzter Zeitpunkt für die Begegnung mit Gott) ist ursprünglich ein besonderer herausgehobener, vom Alltag unterschiedener, Zeitraum. Verwandt ist Feier (v. lat. feriae, urspr. fesiae). Beide Begriffe wurzeln in fanum: das Religiöse. Während des Festes ruhen profane Tätigkeiten. Feste und Feiern gliedern die Zeit in Zyklen, Perioden und Rhythmen, womit die Menschen sich Zeit und Leben handhabbar zu machen suchen (vgl. Feiertag und Feierabend).
(Weiteres : http://de.wikipedia.org/wiki/Fest )
-den Brauch?
Ein Brauch (v. althochdt.: bruh = Nutzen) (auch Usus, lat. uti – gebrauchen) ist eine innerhalb einer festen sozialen Gemeinschaft erwachsene Gewohnheit (= Tradition).
(Weiteres : http://de.wikipedia.org/wiki/Brauchtum )
Dezember ist in unserer Kultur besonders beliebt, da kommen die schönsten Feste und Feier des Jahres.
/Der alte deutsche Name des Dezember ist Julmond. Der Name kommt vom Julfest, der germanischen Feier der Wintersonnenwende. Andere Namen für Dezember sind Christmonat, da Weihnachten, das so genannte Christfest, im Dezember gefeiert wird, oder auch Heilmond, da „Christus das Heil bringt“./
Dann wünschen wir einander überall in der ganzen Welt:
F R O H E W E I H N A C H T E N!
Das berührendste Weihnachtslied,
was ich je gehört habe , singt
J O H N L E N N O N
Christen und Nichtchristen feiern Weihnachten heute meist als Familienfest mit gegenseitigem Beschenken; dieser Brauch ist im evangelischen Bereich seit dem 16. Jahrhundert bekannt. In katholischen Familien fand die Kinderbescherung am Nikolaustag statt. Hinzu kamen alte und neue Bräuche verschiedener Herkunft, zum Beispiel Krippenspiele seit dem 11. Jahrhundert, zudem der Adventskranz (1839), der geschmückte Weihnachtsbaum (15. Jahrhundert) und der Weihnachtsmann (20. Jahrhundert). Dieser machte dem Christkind und dem Nikolaus als Gabenbringer für die Kinder in manchen Regionen zunehmend Konkurrenz. Viele Länder verbinden weitere eigene Bräuche mit Weihnachten.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten )
Kennt ihr das berühmte alte Gedicht?
…und die Melodie?
Morgen,Kinder,
wirds was geben
Morgen, Kinder, wirds was geben
morgen werden wir uns freun!
Welch ein Jubel, welch ein Leben
wird in unsrem Hause sein!
Einmal werden wir noch wach,
heißa, dann ist Weihnachtstag!
Wie wird dann die Stube glänzen
von der großen Lichterzahl!
Schöner als bei frohen Tänzen
ein geputzter Kronensaal.
Wißt ihr noch wie vor’ges Jahr
es am Heil’gen Abend war?
Wißt ihr noch mein Räderpferdchen,
Malchens nette Schäferin,
Jettchens Küche mit den Herden
und dem blankgeputzten Zinn?
Heinrichs bunten Harlekin
mit der gelben Violin?
Welch ein schöner Tag ist morgen!
Viele Freunde hoffen wir;
uns’re lieben Elternsorgen
lange, lange schon dafür.
o gewiß wer sie nicht ehrt,
ist der ganzen Lust nicht wert.
Text : Philipp von Bartsch ( 1770-1833 )
Musik: Carl Gottlieb Hering (1809)
…vielleicht auch in dieser Version?
Morgen, Kinder, wird’s nichts geben!
Nur wer hat, kriegt noch geschenkt.
Mutter schenkte Euch das Leben.
Das genügt, wenn man’s bedenkt.
Einmal kommt auch eure Zeit.
Morgen ist’s noch nicht soweit.
Doch ihr dürft nicht traurig werden.
Reiche haben Armut gern.
Gänsebraten macht Beschwerden.
Puppen sind nicht mehr modern.
Morgen kommt der Weihnachtsmann.
Allerdings nur nebenan.
Lauft ein bisschen durch die Straßen!
Dort gibt’s Weihnachtsfest genug.
Christentum, vom Turm geblasen,
macht die kleinsten Kinder klug.
Kopf gut schütteln vor Gebrauch!
Ohne Christbaum geht es auch.
Tannengrün mit Osrambirnen –
Lernt drauf pfeifen! Werdet stolz!
Reißt die Bretter von den Stirnen,
denn im Ofen fehlt’s an Holz!
Stille Nacht und heil’ge Nacht –
Weint, wenn’s geht, nicht! Sondern lacht!
Morgen, Kinder, wird’s nichts geben!
Wer nichts kriegt, der kriegt Geduld!
Morgen, Kinder, lernt fürs Leben!
Gott ist nicht allein dran schuld.
Gottes Güte reicht so weit …
Ach, du liebe Weihnachtszeit!
(Weihnachtslied, chemisch gereinigt (1928) von Erich Kästner)
- Was bedeutet für euch Weihnachten?
- Wie feiert ihr zu Hause in eurem Land?
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(Eine ausführliche Linksammlung zum Thema findet ihr hier: winterfreude.ppt Klickt an!)
Das schöne Weihnachtslied auf einem wunderschönen Weihnachtsvideo
könnt ihr euch noch einmal anhören, dieses Mal
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Mein Lieblingsfest ist Weihnachten.
Ich mag die Vorbereitungen und die Wartezeit auf Weihnachten. Ich liebe den süssen und würzigen Duft des Weihnachten.
Zsombor (mein Sohn, 2,5 Jahre alt) und ich backen Honigplaetzchen und im Dezember, jedes Wochenende zünden wir eine Kerze auf dem Adventskranz an.
Mein Mann muss am 24. und 25. von 5 bis 13 Uhr arbeiten.
Wir oder „die Engel” dekorieren den Tannenbaum und machen die Geschenke am Sonntag auf. Am Sonntag, den ganzen Tag spielt Zsombor mit der Oma und dem Opa in Halásztelek.
(Halásztelek ist eine kleine Gemeinde, 5 km entfernt von Budapest. Dort leben meine Eltern.)
Wir holen Zsombor um 8 Uhr abends nach Hause.
Zsombor liebt den Weihnachtsbaum sehr, er steht vor dem Weihnachtsbaum und wundert ihn. Zsombor lacht viel und sagt „wáo, wáo”.
Er bekommt viele Geschenke, Bücher, Modellbahn, ein grosses Parkhaus mit vielen-vielen Autos….
Ich habe kochenfreie Tage, wir besuchen alle Verwandten.
Zu Weihnachten essen wir immer Fischsuppe, gebackenen Fisch, gefülltes Puten und Beigel. Das ist eine Art Kuchen, eine ungarische Spezialitat.
Dieses Jahr ist Weihnachten für uns sehr wichtig, Zsombor wartet und bereitet sich schon auf das Fest vor.
/Andrea Haraszti/
Weihnachten, Silvesterabend
Die Weihnachten ist am schönsten Fest in dem Jahr .
Weihnachten ist ein stilles Fest, das grösste und schönste Fest bei uns.
Ich feierte mit meiner Familie, im Familienkreis.
Die eigentlichen Festtage fallen auf den 25. und 26. Dezember, aber das Feiern beginnt schon am Heiligen Abend.
Am Abend des 24. Dezember kommt das Christkind zu uns und es bringt viele Geschenke.
Am Weihnachtsmorgen schmücken wir (meisthin mein Vater und ich) den Weihnachtsbaum.
Der Abend und die Nacht sind besonders schön, wenn es schneit. ( Aber nur meiner Meinung nach.)
Am Heiligen Abend essen wir traditionelle ungarische Speisen. (z.B. Fischsuppe)
Am zweiten Weihnachtsfeiertag besuchen uns meine Oma und andere Verwandten.
Auf das stille Weihnachten folgt bald der Silvesterabend, der letzte Tag des Jahres.
Das ist ein lustiges, fröhliches Fest.
Meine Freunde und ich kommen meistens in eine Fete oder manchmal bleibe ich zu Hause mit meiner Freundin (und meinen Eltern) und schaue die Glotze bis Morgen.
Um zwölf Uhr stossen wir mit einem Glas Sekt an, und die Anwesenden wünschen einander ein glückliches Neujahr.
Mit dem Neuen Jahr beginnt auch ein neues Leben
Zsolt Csillag
[...] Rund um Winterfeste und -bräuche Mein Innovationsprojekt [...]
Vielen Dank fuer diese Juwele, die du uns geschenkt hast. Solange es Zsokas gibt, wird uns die Zukunft immer was bringen:-)
Etwas ironisch:Weihnachtskommentar auf der Seite der 5.Jahreszeit!